Grenzbegehung

Nur die mutigsten Grenzer und die besten der Besten wagen eine Grenzbegehung der ungeheuerlichen Ostgrenze. Das ist eine der Hauptaufgaben der Grenzer!

 

Am 5. Nachjul des neuen Jahres geschah etwas schier Ungeheuerliches: furchtlose Hobbits (und sogar ein paar Zwerge und Lange) wagten sich - zwar unter der Führung des erfahrensten Grenzers des Auenlands Sundo Breitfusz - aber ohne Training und nur mit einer Ziergrenzerkeule ausgestattet auf eine Grenzbegehung der ganz echten Ostgrenze des Auenlands!

Grenzbefestigung
Grenzbefestigung

Unter Anleitung von Grenzer Breitfusz dem Älteren und nach einem vorhergehenden Schwimmtraining gelang es beinah allen Probiergrenzern, die Wässer an ihrer reißendsten Stelle ohne Zwischenfälle zu queren.

 

Man wanderte weiter am bedrohlich wirkenden Brandywein entlang und Herr Breitfusz begutachtete nicht nur das korrekte Tragen der Keulen sowie die Fußhaltung beim Schlurfen, er erläuterte auch, dass sich jenseits des Flusses allerlei gruselige und beinah sagenhafte Dinge befinden. Zum Glück sagte er nichts von Spinnen. Aber dieser Riese, den es dort geben soll...nun ja. Die aggressiven Bären allerdings konnte man sogar vom diesseitigen Ufer erspähen.

Im der Ferne sieht man sogar Brandyschloß
Im der Ferne sieht man sogar Brandyschloß

Den meisten Hobbits knurrte hörbar der Magen, aber wir Grenzer können bei einer so gefährlichen Grenzbegehung natürlich auf solche Dinge nicht so sehr Rücksicht nehmen wie auf einem Picknickausflug - leider. Also ging es weiter bis beinah zur Grenze nach Evendim (das ist ein fremdes Land und wirklich nichts zum essen!).

Hier wies Obergrenzer Breitfusz auf eine gemütlich anmutende aber brandgefährliche Anlegestelle am jenseitigen Ufer hin, die den Fremden aus Evendim dazu dient, ihre sogenannten Boote (schwimmende Holzkonstruktionen ähnlich wie Holzkarren - nur ohne Räder) dort zu landen und zu wenden, um wieder in ihre Heimat zurückzukehren.

Die hereinbrechende Dunkelheit, die aufdringlich knurrenden Mägen, die müden Füße und überhaupt die Tatsache, dass wir uns dem allergefährlichsten Punkt der Auenlandgrenze näherten, brachten Obergrenzer Breitfusz zu Recht zu der Einsicht, diese Grenzbegehung für diesen Tag zu beenden. So zogen die Grenzer mit den müden aber tapferen Probiergrenzern in gehörigem Sicherheitsabstand zum Steinbruch von Schären (in dem es seit einiger Zeit von fetten Spinnen wimmelt *grr*) nach Dachsbauten in das schönste Gasthaus nördlich des Grünen Drachen: das wunderschöne Pflug und Sterne, wo man sich stärkte und ausgelassen die Erlebnisse diskutierte.

 

Ich denke, nun sind einigen Hobbits die Strapazen des Grenzerlebens ein klitzekleines bisschen näher gebracht worden! Ein Dank an Obergrenzer Sundo Breitfusz vom Dachverband Grenzer des Auenlands.

 

(Bericht von Grenzer Irv Sanddorn, Abteilung Wasserau)

Im Pflug und Sterne zu Dachsbauten
Im Pflug und Sterne zu Dachsbauten

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